Die Dunkelheit, die uns umgibt,

Ein Zeichen setzt, sie immer siegt.

Blut, in tausendfach roten Tränen,

Wir weinen sie, ohne uns zu schämen.

Vernarbt der Arm, vernarbt die Haut,

Vernarbt die Seele, Der Geist zu Staub.

 

Helligkeit, Licht das blendet?

Zu Tage bringt, was nachts man schändet.

Den eignen Körper, voller Hass?

Zum überlaufen gebracht durch Kleinigkeiten, das volle Fass.

Tränen von Wasser, Tränen von Blut,

Zusammen vereint, doch ist dies gut?

 

Sie jagen uns, foltern, töten,

Die Einigkeit unserer Seelen, hier ist von Nöten.

Geballte Kraft, und diese massenhaft,

Hervorgebracht, das zu tilgen, das Leiden schafft.

Ein heiseres Lachen, entrinnt deiner Kehle,

Ich stimme mit ein, ein Herz und eine Seele.

 

...Gehasst...Verdammt...Vergöttert!

(Copyright obliegt mir)

(Juni 2006)

 

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Wie gern würde ich schreien,
ganz lange und schrill.
Doch ich sag nicht ein Wort,
bin wieder nur still.
Wie gern würde ich lachen,
ganz ohne Bedenken,
doch es fällt mir schon schwer,
dir ein Lächeln zu schenken.
Wie gern würde ich lieben
ohne das Denken an morgen.
Doch ich kann nicht vergessen,
werd beherrscht von den Sorgen.
Ich würde dir gern sagen,
wie sehr ich Dich mag.
Dass Dein Lächeln mir Kraft gibt,
auch am dunkelsten Tag.
Doch ich werde nichts tun,
werde wieder nur schweigen,
denn ich hab nie gelernt,
meine Gefühle zu zeigen.

(Anonym) 

~~~~~~ 

 
Du fragst mich, was ich denke.
Ich sage, ich weiß nicht.
In mir brodelt es, ich möchte schreien.
Aber ich schweige.

Mein Kopf dröhnt,
Du siehst mich an.
Meinst, das ich etwas verschweige.
Du fragst mich, was ich denke.

Ich sage, ich kann es Dir nicht sagen.
Tausend Blitze zucken durch meinen Kopf.
Jeder ein Gedanke.
Ich kann sie nicht fassen,
kann sie nicht zwingen.
Sie wollen nicht zu Dir.
Du fragst mich, was ich denke.
Ich sage, Du weißt schon.

Es wird leer in meinem Kopf, nichts mehr.
Du drehst Dich um, enttäuscht und traurig.
Meinst, dass ich etwas verschweige?
Ich zieh mich zurück.

Und suche mein Glück
in meinen Träumen.
Ich will nichts versäumen,
Drum lasst mich allein,
das will ich jetzt sein.

Und bitte nicht stören,
ich will jetzt nichts hören,
von all den Problemen,
Ich lass mir ´s nicht nehmen,
im Traum zu versinken,
die Sehnsucht zu trinken,
bis ich müde und trunken,
auf den Grund bin gesunken.

Wird auch dir nicht gelingen,
Diesen Wall zu durchdringen.
Ich baute ihn fest,
bin dahinter jetzt,
sicher geborgen.
Und alle die Sorgen
Liegen vor dieser Wand,
...die ich erfand...
Ich lasse sie dort,
vielleicht sind sie fort,
Bis ich wieder zurück,
...auch das wäre dann Glück ...

(Anonym) 

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