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When the Stars fall.

Dies hier... soll eine Erinnerung an alles werden, das ich einmal war, irgendwann sein werde, und natürlich an das, was ich momentan bin - wenn es vorbei ist.

Eine Erinnerung an meine Gefühle und Gedanken, ehe sie schwinden und in Vergessenheit geraten. Schaue ich auf die Uhr, jetzt in diesem Augenblick, wundere ich mich, das ich nicht schon früher damit angefangen habe. Wach bin ich schon die ganze Nacht, nicht ohne Grund.

Wenn das, was ich sehe, das was ich fühle in der Vergangenheit... teilweise für mich keiner kontrollieren kann, da sich keiner daran erinnert. Ist es dann falsch, was ich gesehen habe? Ist es ein Wunschdenken, endlich Sicherheit, Freunde und eine ´Familie´ zu haben, die bei mir ist, was immer auch geschieht? Langsam, jedoch stetig, zweifle ich an all dem, sorry, Mist hier.

Übernatürliches auf dieser, und auf anderen Welten, daran glaube ich, in gewissem Maße. Jedoch nicht an Kriegsfürsten, fremde Kämpfer.... nicht mehr. Will ich es nicht, weil es das bedroht was ich liebe? Weil es bedeutet, mir vor Augen führt, wie sterblich ich bin? Zu hören, wie mächtig sie sind. Mehrere die ich kenne, mehr um sie an einer Hand abzuzählen. Wieso offenbaren sie sich mir, es bedeutet mehr Unsicherheit und Gefahr, als sie abschätzen können. Erzählt man einfach so seine Vergangenheit, stockend, aber dennoch in vollem Vertrauen zu jemanden, dessen Augen man erst wenige... Monate, Wochen kennt. Ich bin verwirrt und gebe es zu.

Mein eigenes Schiksal, meine Vergangenheit - niemals würde ich sie so offenbaren, als wäre es eine spannende Geschichte. Schon gar nicht, wenn ich nicht weiss wie der andere damit umgeht. Es ist riskant, sehen sie das nicht? Menschen kann man leicht manipulieren, viel zu leicht um sich ihnen anzuvertrauen. Ich rede jetzt nicht vom weltlichen Vertrauen - sonderm den Übernatürlichen. Ist es eine Art Spiel, das wenige Spielen, sich selbst überschätzen, um der Realität zu entfliehen? Das Schlimme ist... an diese Möglichkeit kann ich nicht glauben, wenn sie es mir erzählen. Es klingt zu fantastisch, als das es sich jemand ausdenken würde.... zumal die Parallenen, Zufälle zu mir, und zu anderen die sie nicht kennen, einfach viel zu exakt sind.

Ich sage nicht, das ich etwas besonderes bin. Manchmal wäre ich es, zu gerne. Nur um den anderen zu zeigen, was ich tun könnte, wenn ich es wollte. Doch ist dem nicht so, und ich sehe nur die anderen, wie mächtig sie sein können, stelle es mir vor wenn sie davon erzählen. Wie soll ich mich da verhalten? Sind diese Visionen ein verzweifelter Versuch, mich irgendwo dazuzudrängen, zu zeigen das es mich auch noch gibt? Und ist die Bestätigung durch andere an diesen Visionen nur eine Gefälligkeit? So will ich nicht denken, es ist nicht fair. Zu sehr tut ein "aha, du glaubst mir also nicht" weh. Doch, sagt mir: An was soll ich glauben, wenn die Vergangenheit so schlimm, die Gegenwart so verwirrend, und die Zukunft so ungewiss ist? Macht es Spass, jene zu verwirren, die sich verwirren lassen? Weil sie ständig, stetig, an das Gute glauben, auch wenn ihnen selbiges gerade mit voller Wucht ins Gesicht schlägt? War es damals ein Fehler, ihm alles zu glauben was er sagt? Wurde er deshalb zu dem, was er heute ist?

Ich wünsche mir... konstante Geborgenheit, Liebe, Wärme und Hoffnung. Konstant bedeutet in diesem Falle.... das nicht alles nach ein paar Monaten, oder einem Jahr wieder vorbei ist.

 

Warum ich all dies schreibe - es beschäftigt mich, all die Tage schon. Seid ich Dinge weiss, die ich nicht wissen dürfte, da sie unter Umständen gefährlich sind. Wem ich wirklich, 100% vertraue in diesen Dingen... ist meinem ´Papi´ - er würde mich niemals anlügen, niemals. Die Anderen... deren Namen ich nicht nennen möchte, sie wissen das ich sie meine... wie soll ich ihnen 100% vertrauen? Ja, vertrauen tue ich ihnen.... doch 100%? Wie soll dies gehen, wenn ich weiss wie gefährlich sie waren, und es noch immer sein können? Das manche von ihnen nur ´auf der Durchreise´sind, und irgendwann wieder heimkehren werden? Kann ich mich auf etwas verlassen, das mich bald, in einiger Zeit, wieder verlässt? All dies klingt so negativ... und es würde noch viel negativer klingen... darum, beende ich dies jetzt und hier mit einem Versprechen an mich:

Die Visionen zu ignorieren, sie nicht mehr aufzuschreiben. Wären sie wirklich bedrohlich, ginge es um Leben und Tod - ist etwas anderes, als ´schwachsinnige´ Bilder aus der Vergangenheit, die man deuten muss. Entweder ganz, oder garnicht. 

1 Kommentar 17.1.07 06:53, kommentieren

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